← Behandlung
Psychiatrie

Ist mein Anliegen gross genug für die Psychiatrie?
Für ein Gespräch braucht es keine schwere Krise. Unsere Sprechstunde ist für jedes psychische Anliegen da, auch für eines, für das Sie noch keine Worte gefunden haben.
Im Erstgespräch erzählen Sie zuerst, was Sie beschäftigt. Ihre ärztliche Fachperson hört zu und ordnet Ihr Anliegen mit Ihnen ein und bespricht, ob Psychiatrie, Psychotherapie oder beides für Sie infrage kommt.
Sie melden sich per E-Mail oder über unser Webformular an oder rufen uns an. Was Sie uns schreiben, geht an die durch HIN geschützte Adresse Ihres Standorts. Sind Sie im Hausarztmodell versichert, legen Sie eine Zuweisung Ihrer Hausarztpraxis bei, damit Ihre Krankenkasse die Behandlung übernimmt. Eine kurze Rückfrage bei Ihrer Krankenkasse schafft vorab Klarheit. Wenn Sie die Behandlung selbst bezahlen, melden Sie sich direkt bei uns an.
Was übernimmt die Psychiatrie, was die Psychotherapie?
Die Psychiatrie ist ein ärztliches Fach. Unsere Fachärzt*innen untersuchen Ihre Beschwerden, stellen eine Diagnose und verschreiben bei Bedarf ein Medikament.
In der Psychotherapie arbeiten Sie in regelmässigen Gesprächen an dem, was Sie beschäftigt, bei uns mit Psychotherapeut*innen oder Psychiater*innen. Für psychologische Psychotherapie über die Grundversicherung braucht es eine ärztliche Anordnung, meist aus Ihrer Hausarztpraxis. Fehlt sie, beginnen Sie in der Psychiatrie von Medikon. Hält die ärztliche Fachperson dort eine Psychotherapie für angezeigt, stellt sie die Anordnung aus.
Bei uns greifen beide Fächer ineinander. Die Psychotherapeut*innen arbeiten mit den Psychiater*innen im Haus zusammen und besprechen mit ihnen Fragen zu Medikamenten oder zur Arbeitsunfähigkeit. Für Sie bleibt alles im selben Haus.
Wie bereite ich mich auf den Termin vor?
Viel vorbereiten müssen Sie nicht. Haben Sie Berichte früherer Behandlungen, etwa aus einer Klinik oder einer anderen Praxis, nehmen Sie diese gern mit. Dasselbe gilt für Ihren Medikamentenplan oder eine Liste der Medikamente, die Sie zurzeit einnehmen.
Hilfreich können ein paar Stichworte sein, die Sie sich vorher notieren: Was beschäftigt Sie derzeit am meisten in Ihrem Alltag? Welche Fragen haben Sie?
Am Ende des Erstgesprächs besprechen Sie gemeinsam mit Ihrer Fachperson, wie es weitergeht.
Welche Rolle spielen Medikamente?
Medikamente werden nie isoliert, sondern als Teil eines ganzheitlichen Plans eingesetzt. Unser Grundsatz lautet: So wenig wie möglich, so gezielt wie nötig.
Im Gespräch klärt Ihre ärztliche Fachperson über die Wirkung von Medikamenten, mögliche Nebenwirkungen sowie über Vor- und Nachteile auf. Was dafür spricht und was dagegen, legt sie Ihnen offen dar. Die Entscheidung treffen Sie mit ihr zusammen.
Bekommen Sie ein Medikament verschrieben, so erscheinen Sie regelmässig zur Kontrolle. Hier geht es darum zu erfahren, wie Sie es vertragen und was sich in Ihrem Alltag verändert hat. Bei Bedarf wird die Dosis angepasst und auch ein späteres Absetzen wird Schritt für Schritt begleitet. Rezepte stellen unsere Fachärzt*innen an unseren Standorten aus.
Psychiatrie bald auch in Ihrer Nähe.
Bern
Genfergasse 11,
3011
Bern
Ab Januar 2027
Luzern
Neulandstrasse 3,
6203
Sempach Station
Ab Februar 2027
Winterthur
Green Spin Areal, Rudolf-Diesel-Strasse,
8404
Winterthur
Ab Anfang 2028

Dipl. Arzt Ilias Koutromanos
Ärztlicher Leiter
